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Der Begriff Megatrends wurde von John Naisbitt geprägt, der 1980 einen Bestseller mit diesem Titel schrieb. Megatrends zeichnen sich durch lange Halbwertzeiten aus (mindestens eine Generation), sie tauchen in allen Lebensbereichen auf und haben einen globalen Charakter. Die Prognose von Megatrends ist kein Sternelesen, sondern stützt sich auf objektive, nachvollziehbare Daten, aus denen man logische Schlussfolgerungen ziehen kann.
Wer den Trend verpasst, der landet oft auf dem wirtschaftlichen Abstellgleis. Zu den bekanntesten Trendverfehlungen der jüngeren Geschichte gehört sicherlich der verspätete Einstieg von IBM in die PC Welt. Big Blue Machine war seinerzeit der dominante Hersteller von Bürotechnologie, mit einem Marktanteil von um die 60%. Es gab kaum ein Büro, wo nicht mindestens ein Gerät das blaue IBM Logo trug. Trotz des verspäteten Einstiegs war IBM noch immer groß genug, um dem "PC" seinen Namen zu geben. Aber der Wettbewerbsvorsprung war bereits verpasst. IBM ist immer noch ein Gigant, aber die alte Marktdominanz wurde nie zurück gewonnen.
Kein Wunder, dass Megafirmen viel Geld ausgeben, um Megatrends zu studieren. Aber was für Megafirmen gilt, gilt ebenso genau für kleine und mittlere Firmen. Wo ist die "Dorfkneipe" geblieben, die es vor 50 Jahren in jeder Gemeinde gab? Oder der Lebensmittelladen? Das Verschwinden dieser Geschäfte aus der Unternehmenslandschaft war der erste Schritt in dem, was heute als "das Sterben des Einzelhandels" bezeichnet wird. Wer nicht mehr per Pferd oder Fahrrad unterwegs ist, braucht keinen Lebensmittelladen in unmittelbarer Nähe. Wer heute daher eine Dorfkneipe eröffnet, der investiert am Megatrend vorbei. Es lohnt sich daher, Megatrends zu studieren.
Aber welche Megatrends sind für uns wichtig? Wir nennen hier nur ein paar.
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